Aylin Doğan setzt auf mehr Kommunikation

"Wir müssen deutlich mehr kommunizieren, sowohl untereinander, als auch nach außen. Das ist jetzt aber nicht ein Versäumnis der SPD in Leverkusen, sondern ergibt sich als logische Konsequenz aus dem Ergebnis der Landtagswahl. Fast überall in NRW haben wir Sitze im Landtag verloren. Da ist es besonders wichtig, gut vernetzt zu sein, um weiter schlagkräftig zu bleiben," so die neue Vorsitzende der SPD Leverkusen, Aylin Doğan.
In ihrer Rede auf dem Mitgliederparteitag der SPD Leverkusen am 24. Juni 2017 stellte die neue Vorsitzende ihr Programm für die nächsten beiden Jahre vor:
"In den kommenden zwei Jahren möchte ich die Partei gemeinsam mit Euch auf die Kommunalwahl 2020 vorbereiten. Personalentwicklung ist dabei ein wichtiges Stichwort, aber auch die enge Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen, den Arbeitsgemeinschaften, der Fraktion, den Abgeordneten und dem Oberbürgermeister. Ich will, dass wir offen miteinander reden, offen miteinander streiten, enger zusammenrücken. Ein offener Austausch ist unabdingbar, um konstruktiv und kollegial an unseren Zielen arbeiten zu können.
Nach der Landtagswahl im Mai erkennen wir, dass wir uns in der Region wieder neu aufstellen müssen. Die Zahl der Abgeordneten, die wir aus der Region noch stellen, ist erheblich gesunken. Ich werde mich persönlich dafür stark machen, dass wir uns wieder stärker vernetzen um unsere Positionen in der Region besser für die Menschen sichtbar machen zu können. Ich strebe deshalb eine noch bessere Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn insbesondere Rheinberg, Oberberg und Köln an."
"Wir müssen  jetzt jedoch erstmal dafür kämpfen, dass Karl Lauterbach wieder in den Bundestag einzieht. In den letzten 12 Jahren haben wir gemerkt, dass wir mit Karl die Möglichkeit haben unsere Inhalte an den entscheidenden Stellen einzubringen. Das muss so bleiben. Und es ist unser aller Aufgabe dafür zu sorgen, dass wir am 24. September diesen Wahlkreis erneut gewinnen."