Uwe Richrath ist Oberbürgermeisterkandidat der SPD Leverkusen

uwerichrathBei der Wahlkreiskonferenz der SPD Leverkusen am Freitag, den 9. Janaur 2015, wurde Uwe Richrath mit 98% der Stimmen zum Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters gewählt. Die SPD stellte sich geschlossen hinter ihren Kandidaten, der die Wahl am 13. September 2015 für sich entscheiden will.

„Vernetzung“ lautete das zentrale Schlagwort in der Bewerbungsrede des 54-Jährigen: „Vernetztes Denken statt einsamer Entscheidungen“ wolle er im Fall seines Wahlerfolges praktizieren und stets „in einem breiten Netzwerk den Dialog für die beste Lösung für unsere Stadt suchen“. Das gelte besonders für die Entwicklung des Wirtschafts- wie des Bildungsstandortes, aber auch speziell für den Autobahnausbau. Einen „vorurteilsfreien und sinnvollen Dialog zu stärken“ betrachte er als seine Aufgabe. Im Rathaus werde er „alle Kompetenzen zu Rate ziehen und eine Atmosphäre schaffen, die es jedem städtischen Mitarbeiter erlaubt, angstfrei seine Meinung zu sagen“. Dazu werde er auch seine Entscheidungen offen und transparent kommunizieren.

Die Rede im Wortlaut:

Liebe Genossinnen und Genossen,

in unserer Stadt ist in den letzten fünf Jahren wenig kommuniziert worden. Bei vielen Fragen wurde gar nicht erst versucht gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Nicht offener Dialog - wie unter Ernst Küchler - haben die letzten Jahre geprägt, sondern einsame Führung.

Ich finde, das ist mehr als genug! Deshalb will ich am 13. September neuer Oberbürgermeister werden!

Das heißt: Vernetztes Denken und Handeln statt einsamer Entscheidungen, denn Leverkusen ist eine moderne Stadt, die sich den Herausforderungen der Zukunft stellen muss, und eben nicht ein Industriestandort mit angeschlossener Wohnbebauung.
Als Aufsichtsratsvorsitzender der WGL, als Aufsichtsratsvorsitzender der WfL und als langjähriges Ratsmitglied ist es mir immer gelungen, den Dialog zu fördern, den Menschen zuzuhören und Lösungen im Gespräch zu erarbeiten.
Und genau das ist meine Vorstellung von Vernetzung. Leverkusen besteht aus 13 Stadtteilen mit unterschiedlichen Möglichkeiten und Anforderungen. Diese Stadtteile gilt es miteinander zu vernetzen und gleichzeitig auch die Menschen innerhalb ihres jeweiligen Stadtteils.

Ich will Euch an einem Beispiel klar machen, wie ich mir das vorstelle.
Ich habe in den letzten fünf Jahren in Rheindorf-Nord aktiv daran gearbeitet, die Lebenssituation der Menschen zu verbessern.
- Wir haben ein Jugendhaus gebaut.
- Wir haben den Bauspielplatz gesichert.
- Wir haben die Wohnqualität verbessert.
- Wir haben den Friedenspark erneuert.
- Wir haben die Kindergärten und Schulen weiter ausgebaut und saniert.

Und all das dadurch, dass wir die Handelnden vor Ort z. B. die AWO, die WGL, Sportvereine, Kirchen, Mieterverein, Ehrenamtler und Sozialarbeiter miteinander vernetzt haben.
Vernetzung heißt für mich aber auch, zu sehen, was man vom Rheindorfer Erfolgsmodell nach z. B. Alkenrath übertragen kann. Dort lebt die Hälfte der Kinder von Hartz IV. Das werde ich so nicht einfach hinnehmen: Frühe Hilfen statt tatenlosem Zuschauen!
Die vernetzten Strukturen in den Stadtteilen müssen der gesamten Stadt zugutekommen. Das bedeutet zum Beispiel, dass wir Sozialhilfekosten senken, weil die Vernetzung das Lebens-, das Wohn- und das Bildungsniveau hebt und auf diesem erhöhten Niveau ist Leverkusen natürlich auch ein attraktiver Standort für Industrie und Dienstleistung.
Und mehr Büro- und Gewerbeflächen bedeuten wiederum höhere Einnahmen für die Stadt, mit denen wir gemeinsam unsere Zukunft gestalten.
Ihr seht, mein Vernetzungsgedanke setzt zwar bei den scheinbar Benachteiligten an, kommt am Ende aber uns allen zugute.
Vernetzung darf aus meiner Sicht aber nicht an der Stadtgrenze enden. Wir Leverkusener müssen uns mit den benachbarten Kommunen zusammensetzen und gemeinsam entscheiden, ob wirklich jede Stadt alle Angebote vorhalten muss.

Die Leverkusener Sozialdemokraten trauern um einen Opladener Kommunalpolitiker mit Leib und Seele

Heinz-Gerd BastHeinz-Gerd Bast, der 67jährige ehemalige Schulamtsdirektor verstarb am 29. Dezember 2014 an den Folgen einer Krebserkrankung. Er hinterlässt Ehefrau Ulrike und Sohn Manuel. „Die Sozialdemokraten in Opladen und Leverkusen trauern um eine ihrer prägenden Figuren der letzten Jahrzehnte“, erklärten die Leverkusener Parteivorsitzende Eva Lux und Ratsfraktionschef Peter Ippolito. Heinz-Gerd Bast war Opladener aus Leidenschaft. Im Remigius-Krankenhaus wurde er am 25. Juli 1947 geboren und blieb seiner Vaterstadt ein Leben lang treu. Seine große Bekanntheit ergibt sich auch aus seinem beruflichen Werdegang. Denn nach dem Lehramtsstudium und Referendariat unterrichtete Bast über 16 Jahre lang ganze Opladener Schülergenerationen, zunächst ab 1972 an der Hauptschule Im Bielert und ab 1979 als Rektor der Herderschule, ehe er 1988 Schulrat und 1993 Schulamtsdirektor des Rheinisch-Bergischen-Kreises wurde.

Eva Lux: „Wichtig ist die Hilfe vor Ort. Wir lassen die Kommunen nicht mit den Flüchtlingskosten allein.“

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„Es tut gut zu sehen, mit wie viel Hilfsbereitschaft Flüchtlingen in unserer Stadt begegnet wird", stellt Landtagsabgeordnete Eva Lux fest. „Wichtig ist die Hilfe vor Ort, die wir Flüchtlinge mit oft schrecklichen Erlebnissen und schweren Traumatisierungen geben."

145 Millionen Euro stellen das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund im kommenden Jahr für die hier ankommenden Flüchtlinge zur Verfügung. 108 Millionen Euro davon gehen direkt an die Kommunen. Mit weiteren 37 Millionen Euro finanziert das Land unter anderem eine zusätzliche Erstaufnahmeeinrichtung, zusätzliche Lehrer an den Schulen und die Ausweitung der sozialen Betreuung in den Landeseinrichtungen.

SPD-Ratsherr Uwe Richrath als Kandidat gegen Reinhard Buchhorn

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Bei einer Pressekonferenz am Dienstag, 18.11.2014, präsentierten Parteivorsitzende Eva Lux MdL und Fraktionsvorsitzender Peter Ippolito den Kandidaten der SPD für das Amt des Oberbürgermeisters. Endgültig entscheiden über die Kandidatur von Uwe Richrath die Delegierten bei der Wahlkreiskonferenz am 9. Januar 2015.

Uwe Richrath ist 53 Jahre alt, verheiratet und Vater. Der seit 1983 selbstständige Einzelhandelskaufmann betreibt Modegeschäfte mit hochwertigen Textilien im Allee-Center Remscheid und den City-Arkaden Wuppertal. Dem Leverkusener Rat gehört er seit 2009 an, er ist inzwischen stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sitzt zurzeit im Planungs- und Bauausschuss sowie im Hauptausschuss und ist Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsgesellschaft Leverkusen

Sollte er Oberbürgermeister werden, bliebe sein Unternehmen in der Familie, sagte der 53-Jährige. Ziele hat er sich gesteckt, spricht von einer sozial gerechten Stadt mit weniger Kinderarmut und preiswertem Wohnungsbau, vom Dialog mit dem Chempark, von einer Denkfabrik statt Grenzen, von mehr Geld für Bildung. "Ich stehe für die Zukunft", nennt er einen Wahlspruch.